Unsere Notnasen

Sie haben Hoffnung auf ein gutes Zuhause

An dieser Stelle können wir Ihnen hier in Österreich leider keine Fotos unserer aktuellen Notfelle zeigen. Die öffentliche Bewerbung ist nach der Neufassung des Tierschutzgesetzes nur Organisationen erlaubt, die in Österreich selbst ein Tierheim betreiben und über eine entsprechende Genehmigung verfügen.

Bitte besuchen Sie die Seite des Magayar Vizsla Social Clubs mit Sitz in Deutschland, um sich über aktuell zu vermittelnde Notfälle zu informieren.

Sie finden diese unter www.vischl.de

Unsere Vermittlung

Innerhalb der Organisation übernehmen wir Vizslas und deren Mixe aus verschiedensten Notsituationen. Wir verbringen diese vorübergehend auf Pflegestellen in Ungarn, Österreich oder Deutschland um Sie dort zunächst, was leider oftmals der Fall ist, entsprechend medizinisch zu versorgen, zu impfen, mit allen benötigten Papieren und einem Chip zu versehen. So vorbereitet vermitteln wir den Notfall letztlich in ein neues entgültiges und gutes Zuhause.

Mit einem kompetenten Team und besten Kontakten zu Pflegestellen in Ungarn, Österreich und Deutschland, erfolgt diese Vermittlung in Deutschland mit der dort benötigten Erlaubnis nach § 11. TierSchG ebenso transparent, unbürokratisch und schnell wie Sie das von uns erwarten. Die Erlaubnis für die Vermittlung in Österreich steht derzeit noch aus. Hunde in unserer Obhut werden ausschließlich nach einer Vorkontrolle und gegen Schutzvertrag mit einer Schutzgebühr abgegeben. Hierzu erfahren Sie mehr in der nachstehenden Erläuterung zur Schutzgebühr.

Die Organisationseinheit "Arche Vizsla" ist auch der Namensgeber für unsere eigene ungarischen Auffangstation im Herzen der Puszta, dem ungarischen Ort Móricgát.

TRACES und § 11 des Tierschutzgesetzes

Das Traces-System an sich gibt es bereits seit 2003, aber seit dem 07.05.2010 ist das Verbringen von Hunden aus dem Ausland nach Deutschland ebenso meldepflichtig (VO 388/2010 EG Abl L 114/3) wie für andere Tiere. TRACES ist ein europäisches, tierärztliches Informationssystem, bei dem die Veterinärämter aus dem In- und Ausland datentechnisch miteinander verknüpft sind. Wir haben für dieses Informationssystem als wirtschaftlicher Beteiligter eine Registrierungsnummer von unserem zuständigen Veterinäramt erhalten. Jeder Hund, den wir aus Ungarn vermitteln, wird nicht nur vom zuständigen Tierarzt unserer Tierhilfekollegen vor Ort untersucht, sondern jeder einzelne Hund wird zusätzlich vom zuständigen Amts-Veterinär-Tierarzt in Ungarn ein- bis zwei Tage vor der Ausreise untersucht, die EU-Ausweise und Impfungen werden kontrolliert, der Chip wird abgelesen und die Daten mit dem Pass verglichen.
Der Amts-Veterinär-Tierarzt füllt dann die erforderlichen Traces-Bescheinigungen, die wir in der Regel schon vorbereitet haben, mit den Daten des Hundes aus. Zusätzlich werden die Art des Transportes, die Dauer, der Ankunftsort und -zeit, Daten der Endstellen bzw. Pflegestellen, in die Traces-Papiere eingetragen. Diese vollständig ausgefüllten Papiere werden dann vom ungarischen Amts-Veterinär-Tierarzt zum zuständigen Veterinäramt in Deutschland im Vorfeld übermittelt. Somit ist ein transparenter Transport gewährleistet, jederzeit können Kontrollen des Transportes durchgeführt werden. Sei es bei den angegebenen Haltestellen oder an der angegebenen Zielanschrift. Wir begrüßen dieses System, da durch das TRACES-System die Einfuhr kranker Hunde verhindert und ebenso die illegale Einfuhr von Hunden durch Hundehändler verhindert werden soll.

Wir empfehlen jedem, der sich mit der Adoption eines Hundes aus dem Ausland beschäftigt, sich einen seriös arbeitenden Verein zu suchen, welcher auch über eine TRACES Registrierung verfügt.

Sie können dies auf der Webseite des Systems selbst überprüfen, die Suchseite für Organisationen die über eine TRACES Registrierung verfügen finden Sie unter dem Link https://webgate.ec.europa.eu/sanco/traces/businessDirectory/initSearchBusiness.do

Selbstverständlich verfügen wir über den § 11 Abs. 1 Nr. 3a vom 18. Mai 2006 (Bundesgesetzblatt I, Seite 1206, ber. S. 1313) sowie über den § 11 Abs. 1 Nr. 2 (BGBI. I S. 1206, 1313, zuletzt geändert durch das Gesetz vom 18. Dezember 2007 BGBI. I S. 3001; 2008, 47-) des Tierschutzgesetzes.

Wie kann ich adoptieren ?

In drei gut überlegten Schritten zum neuen Familienmitglied

1.

Der Haltungsbogen


Im ersten Schritt sollten Sie uns einen Haltungsbogen übermitteln. Dieser dient uns zur ersten Kontaktaufnahme und Orientierung. Wir erhalten mit den Angaben aus dem Haltungsbogen einen ersten Eindruck über das potentielle neue Heim und können auch auf individuelle Anforderungen eingehen. Den Haltungsbogen finden Sie unter diesem Link in neutraler Form. Wenn Sie sich online bewerben, wird Ihnen der Haltungsbogen automatisch vorausgefüllt per E-Mail zugestellt.

>> Hier finden Sie unseren aktuellen Haltungsbogen <<

2.

Die Vorkontrolle


Über den Haltungsbogen nehmen wir Kontakt zu Ihnen auf und vereinbaren einen Gesprächstermin bei Ihnen vor Ort. In der Regel werden diese Termine von erfahrenen Vereinsmitgliedern wahrgenommen. Hier haben Sie die Möglichkeit sich bei einem persönlichen Gespräch auf die Übernahme des Hundes vorzubereiten. Natürlich ist dies auch der richtige Zeitpunkt um über noch offene Fragen zu sprechen.

3.

Der Schutzvertrag


Haben Sie und wir uns entschieden, dass unser Schützling Ihr neuer Begleiter sein soll, schließen wir den Tierübernahmevertrag (Schutzvertrag). Neben vielen anderen Dingen wird im Schutzvertrag auch die Schutzgebühr geregelt. Weshalb diese erhoben wird, und weshalb diese auch sehr wichtig ist, erfahren Sie weiter unten auf dieser Seite. Einer Übernahme steht nach Abschluss des Vertrages dann nichts mehr im Wege. Nun klären wir noch die Übernahmemodalitäten und den Übernahmetermin.


Informationen zurSchutzgebühr

Weshalb wir unsere Hunde nur gegen eine Schutzgebühr abgeben

1.

Schutz vor Spontanität

Die Schutzgebühr dient auch dazu, dass nicht spontan und unüberlegt ein Hund angeschafft wird. Der spontane und unüberlegte Hundekauf enden meist mit Stress und Leid für alle Beteiligten -sowohl für Hund als auch für Mensch. Ein Hund verursacht laufende Kosten, darüber muss man sich bewusst werden. Im schlechtesten Fall, durch Unfall oder Krankheit, steigen diese enorm an. Jeder muss diese potentiell negative Entwicklung im Hinterkopf haben, wenn er sich für einen Hund entscheidet.

2.

Kostendeckung

Zum anderen ist sie dazu da, die bereits im Vorfeld angefallenen Kosten zu decken. Jedes einzelne Tier wird von uns bei Tierärzten im In- und Ausland vorgestellt, dort untersucht und versorgt. Aber nicht nur eine Untersuchung steht an, Kostenpunkte im Vorfeld einer Vermittlung durch den Vischl® Magyar Vizsla Social Club sind

  • Impfungen
  • Wurmkuren
  • Floh-und Zeckenmittel
  • Microchip inklusive Implantierung
  • EU-Heimtierausweis
  • Bluttests
  • Transportkosten
  • Futterkosten
  • Unterbringungskosten auf Pflegestellen
  • Auslöse der Hunde, z.B. aus Tötungsstationen

Die Kosten für intensivere medizinische Behandlungen kommen natürlich noch hinzu. Ebenso wie Kosten für Halsbänder, Leinen, Näpfe, Transportboxen, Fahrten zum Tierarzt und in die Klinik etc. Einiges kann durch Sach- und Geldspenden abgedeckt werden, aber längst nicht alles. Oftmals haben wir auch alte und /oder kranke Hunde in der Vermittlung, und solche, die dringend operiert werden müssen.


3.

Wertschätzung des Hundes

Unsere Hunde sollen eine höhere Wertigkeit erhalten. Wir möchten, dass unsere Hunde zu Menschen kommen, die wissen, was ein Hundeleben wert sein kann. Man erhält nicht nur ein Haustier, sondern einen Partner, ein Familienmitglied und einen Freund für das Leben. Unsere Schutzgebühr ist an sich nur ein Bruchteil dessen, was wir als angemessenen Geldwert für unsere Schützlinge ansehen.



4.

Schutz vor Profit

Mit der Schutzgebühr möchten wir versuchen unsere Tiere davor zu schützen gegen Geld weiterverkauft zu werden. Es ist kein seltener Fall, dass mit Tieren Geschäfte gemacht werden und daraus Profit gewonnen wird. Den Verkauf an einen Tierhändler möchten wir nicht riskieren und nicht verantworten müssen. Die Schutzgebühr dient also in gewisser Weise als Abschreckung für diese. Die Einnahmen aus den Schutzgebühren sind nach dem Sozialprinzip aufgebaut. So trägt die Schutzgebühr für einen jungen und gesunden Hund, der weniger Kosten verursacht, nach diesem Prinzip einen älteren, kranken oder nur schwer vermittelbaren Hunde mit.

Die komplette Schutzgebühr wird für unsere Tierhilfearbeit und unsere Hunde verwendet, weder Mitglieder noch Helfer werden sich an der Schutzgebühr bedienen. Unsere Helfer arbeiten ehrenamtlich und zahlen meist viele Dinge privat (z.B. die Fahrtkosten für Vor- und Nachkontrollen sowie die Abholung von Tieren nach ihrem Transport, etc.). Und auch die Pflegestellen in Deutschland zahlen viel aus eigener Tasche (Futter, kleinere Tierarztbesuche, etc.).



5.

Fazit

Die Schutzgebühr ist eine Mischkalkulation verschiedenster Kostenpunkte und trägt lediglich zur Kostendeckung bei. Es geht uns nicht darum einen Betrag für ein Tier festzulegen und damit Geld zu verdienen. Egal ob alt, jung, gesund oder krank- jedes Tier ist wertvoll. Wir geben unser Bestes um jedem Hund der unsere Hilfe benötig, diese auch zu geben.

6.

Übersicht

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass es sich bei der Aufstellung unserer Schutzgebühren um eine Orientierungshilfe handelt. Die Schutzgebühren können im Einzelfall abweichend zugeordnet werden.

HundeSchutzgebühr
Welpen bis 6 Monate EUR 450,00
Junghunde bis 2 Jahre EUR 400,00
Hunde von 2 bis 9 Jahre EUR 350,00
Hunde ab 9 Jahre EUR 150,00 bis EUR 250,00
Hunde mit Handicap EUR 100,00 bis EUR 150,00